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Taz vom 29.5.09: Neue Kohlekraftwerke
Gabriel sucht den "Kohle-Frieden"


Der SPD-Umweltminister will im Wahlprogramm strenge Auflagen für 
Kohlekraftwerke festschreiben - und damit seinen Dauerstreit mit den 
Umweltverbänden beenden. VON MALTE KREUTZFELDT 

Bisher lagen beim Thema Kohle Welten zwischen dem Umweltminister und der 
Umweltbewegung. Weil Sigmar Gabriel (SPD) nichts gegen die von der 
Stromindustrie geplanten 30 neuen Kohlekraftwerke unternehmen wollte, 
griffen Greenpeace, BUND und Co. den Minister regelmäßig scharf an. Der 
revanchierte sich mit dem Vorwurf, die Umweltaktivisten seien "unsachlich" 
und naiv. Oder er ging ihnen - wie noch kürzlich bei einer geplanten 
Unterschriftenübergabe in Berlin - einfach aus dem Weg. 

Nun schlägt der Umweltminister plötzlich ganz andere Töne an. "Wir sollten 
uns darauf verständigen, den Streit bei der Kohle nicht in der Härte wie 
bisher fortzuführen", sagte Gabriel am Donnerstagabend beim Berliner 
Sommerfest von Greenpeace. "Eine solche Auseinandersetzung nutzt nur der 
Gegenseite." weiterlesen...


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