Lubmin und Moorburg: Kraftwerke als Zankapfel
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. November 1999 um 01:00 Uhr Geschrieben von: Ilona Hartmann Montag, den 22. September 2008 um 15:27 Uhr
Ostsee-Zeitung l Wochenendausgabe, 20. September 2008 | Politik l 120 Wörter
Lubmin und Moorburg: Kraftwerke als Zankapfel
Der dänische Konzern Dong Energy will bis 2012 in Lubmin bei Greifswald ein 1600-Megawatt-Steinkohlekraftwerk bauen – gegen den Protest zahlreicher Anwohner und Verbände. Zuletzt erreichte eine Volksinitiative, dass sich der Landtag erneut damit befassen muss. Ein Beschluss wird im Oktober erwartet. In Hamburg-Moorburg will Vattenfall ein Kohlekraftwerk mit 1640 Megawatt elektrischer Leistung und 650 Megawatt Fernwärme errichten. Scharfe Kritik daran üben Umweltverbände und die Grünen. Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) und die Union hatten sich vor der Bürgerschaftswahl im Februar für den Bau starkgemacht. Nach der Wahl verständigten sich CDU und Grüne in ihrem Koalitionsvertrag auf ein rechtlich einwandfreies Genehmigungsverfahren, die Fristen wurden mehrfach verlängert. Eine Entscheidung soll bis Ende September fallen.
Lubmin und Moorburg: Kraftwerke als Zankapfel
Der dänische Konzern Dong Energy will bis 2012 in Lubmin bei Greifswald ein 1600-Megawatt-Steinkohlekraftwerk bauen – gegen den Protest zahlreicher Anwohner und Verbände. Zuletzt erreichte eine Volksinitiative, dass sich der Landtag erneut damit befassen muss. Ein Beschluss wird im Oktober erwartet. In Hamburg-Moorburg will Vattenfall ein Kohlekraftwerk mit 1640 Megawatt elektrischer Leistung und 650 Megawatt Fernwärme errichten. Scharfe Kritik daran üben Umweltverbände und die Grünen. Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) und die Union hatten sich vor der Bürgerschaftswahl im Februar für den Bau starkgemacht. Nach der Wahl verständigten sich CDU und Grüne in ihrem Koalitionsvertrag auf ein rechtlich einwandfreies Genehmigungsverfahren, die Fristen wurden mehrfach verlängert. Eine Entscheidung soll bis Ende September fallen.


