GuD Lubmin III

Ende des GuD III-Projektes

Lange erwartete Meldung in der Ostsee-Zeitung am 24.12.2014:

OZ-Meldung

 

STALU Stralsund kündigt Protokoll über die Erörterungen an

Am 14. Januar 2014 bestätigt der Abteilungsleiter des STALU Peter Müller per e-mail:

Zu Ihrer Anfrage nach dem Stand der Dinge kann ich Ihnen heute die erfreuliche Mitteilung machen, dass das Protokoll inzwischen fertiggestellt und vom Verhandlungsleiter unterschrieben wurde.

Zur Frage, wann und auf welchem Wege Sie das Protokoll dann persönlich bekommen können, erhalten Sie von mir gesonderte Nachricht innerhalb der nächsten Tage.

Immerhin: Nach fast einem dreiviertel Jahr können wir endlich prüfen, ob unsere damaligen Einwendungen in Stralsund richtig "verstanden wurden".

Bis dahin sollten Sie einmal nachlesen, was es für neue Forschungen auf dem Gebiet der Gewährleistung der Versorgungssicherheit durch Erneuerbare Energien gibt. Sicher ein weiterer Hinweis, dass GuD III nicht gebraucht wird!

   

Protest gegen den Erörterungsort Stralsund

Die geplanten Erörterungen zum Gehemigungsverfahren GuD III sollen im Ozeaneum Stralsund stattfinden. Da das für die Einwender eine unzumutbare Entfernung ist, sind einige Protestschreiben zur freundlichen Benutzung für die Einwender entworfen worden. Sie sollen nicht wörtlich, sondern nur als  Ideengrundlage verwendet werden. Jedem fallen da ohne Schwierigkeiten weitere Argumente ein!

Eine Schnellübersicht der jetzt vorligenden Termine findet man hier.

   

Seit 29.04.2013 stehen die neuen Erörterungstermine auf der Webseite des Stalu

Sie beginnen am 27.Mai und finden "einwenderfreundlich" im Ozeaneum Stralsund statt!

   

Gaskraftwerke in Lubmin

Wie ist die Situation im März 2013?

Während der Aktion gegen das Steinkohlekraftwerk wurde von den BI´s als Alternative immer auf die deutlich umweltfreundlicheren, bereits in Planung befindlichen Gaskraftwerke von E.ON und EnBW verwiesen. Zu dieser Meinung stehen wir nach wie vor, aber es muss auch dahingehend umweltverträglich sein, dass nicht, wie in den Antragsunterlagen eingestanden wird, erhebliche Schäden für die mehrfach geschützten Gebiete entstehen. Deshalb stellen die EWN nämlich in ihren Antragsunterlagen den Antrag auf "Ausnahmegenehmigungen zu Naturschutzbelangen", die mit dem "überwiegenden öffentlichen Interesse" für das Kraftwerk begründet werden. Dieses Interesse wurde hier umfangreich wiederlegt.(s. dort unter den Schwerpunkten den Link Bemerkungen zur Notwendigkeit des Projektes aus zwingenden Gründen des öffentlichen Interesses).

Die geplanten Kraftwerke am Standort Lubmin:

  • GuD I: E.On/Gazprom hatte eine lupenreine Baugenehmigung, hat aber auf eine Investition verzichtet und die Genehmigung wurde vom StALU Anfang 2011 zurückgezogen.
  • GuD II: Drei Blöcke je 450 MW befinden sich noch im Genehmigungsverfahren durch EnBW
  • GuD III: Für drei Blöcke je 600 MW als Grund- und Mittellastkraftwerke will EWN eine Genehmigung erhalten, das Genehmigungsverfahren läuft, etwa im Mai/Juni ist mit den Erörterungen dazu zu rechnen. Das Projekt soll an einen noch unbekannten Investor verkauft werden. Eine kritische Auseinandersetzung der Bürgerinitiative mit den Antragsunterlagenen finden Sie hier.

Die Landesregierung sucht seit Anfang März 2013 einen Investor für ein Spitzenlast- und Regelkraftwerk (Road Map). Noch ein Kraftwerk? Und Gasprom wird auch von der Landesregierung umworben, das GuD III zu bauen. Gasprom hat abgewunken, es sei denn, Herr Glawe macht großzügig Fördermittel locker, was man ihm leider zutrauen kann.


   

Ostsee-Zeitung l 25./26. September 2010 |

Gazprom gibt Lubmin einen Korb

 

Der russische Staatskonzern
und Eon legen das Großvorhaben      
für die nächsten Jahre auf Eis.
Die Landesregierung will die
Hoffnung aber nicht aufgeben.

OZ_2010_25-26_Gazprom-gibt-Lubmin-einen-Korb