Ein herzliches Willkommen auf den Seiten der Bürgerinitiative Rügen!
   

Eine gewaltige Aktion ging erfolgreich zu Ende


Tafel auf Ruegen

Der unermütliche  Einsatz vieler "Amateure" hatte Erfolg!

Die großen Tafeln auf der Insel Rügen haben ausgedient! Dong Energy hat, dank unseres Widerstandes,  in Lubmin aufgegeben.

Nun werden wir uns neuen Aufgaben widmen. Davon gibt es ja leider genug!

Eine wird die Verhinderung der Umwandlung des atomaren Zwischenlagers  in ein Endlager in Lubmin sein.

Weitere Informationen zum Abbau der Tafeln finden Sie hier


   

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Bild Südküste Rügens

Ein Gutachten: Für Rügen ist nur im touristisch eh irrelevanten Süden der Insel mit Beeinträchtigungen zu rechnen ...
Gerade dieser Süden mit Mönchgut ist eine tragende Säule des Fremdenverkehrs. Auch ist spätestens seit der Vogelgrippe klar, dass sich ein schlechtes Image nicht nur auf einzelne unmittelbar betroffene Orte auswirkt. Vielmehr wird durch das geplante Kraftwerk in Lubmin die gesamte touristische Entwicklung der beliebstesten deutschen Urlaubs-Insel kaputt gemacht.

Millioneninvestitionen werden mit einem Schlag zu nichte gemacht, Grundstücke verlieren dramatisch an Wert, wer wegen der guten Ostsseluft hergezogen ist, wird sich eine neue Heimat suchen, der Fisch aus der Ostsee wird ungenießbar und die traditionsreiche Fischerei steht vor dem Aus.

Das wollen wir verhindern und daher: Unterstützen Sie die Arbeit der BI Rügen!

Ob praktische Unterstützung, etwa beim Sammeln von Unterschriften oder Informationen verteilen, Gespräche mit Kollegen und Freunden, finanzielle Beteiligung, Leserbriefe an regionale und überregionale Medien, Teilnahme an Demonstrationen, Einflussnahme auf Ihre Abgeordneten und die Landesregierung mit Briefen, Anrufen und im persönlichen Dialog, ...

Die Möglichkeiten sind vielfältig und wir freuen uns, sie als aktiver Unterstützer für eine naturbelassene, attraktive und schöne Insel begrüßen zu dürfen.

Herzlich,

Ihre Bürgerinitiative gegen das Kohlekraftwerk Lubmin auf Rügen

   

Antwort des Ministerpräsidenten an einen Rüganer

Herr Elgeti aus Göhren ist ein gründlicher Mensch. Deshalb wendete er sich auch an den Ministerpräsidenten mit seiner Sorge in Sachen  Dong-Investition. Jetzt bekam er Antwort, in der u.a. zu lesen ist:

„...Ich stehe somit für eine präzise Prüfung aller Antragsunterlagen, eine transparente öffentliche Diskussion aller Argumente sowie darauf aufbauend für einen sachbezogenen Beschluss der Genehmigungsbehörde auf Basis der rechtlichen Entscheidungsgrundlagen.

In der Hoffnung, Ihnen einen Teil Ihrer Ängste genommen zu haben, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Erwin Sellering

   

Brief eines Rüganers an einen Dänen

"....Wir leben auf dieser Halbinsel im ziemlichen Einklang mit der uns umgebenden Natur. Wir versuchen Bausünden, wie sie im restlichen Deutschland existieren, nicht zu begehen und wir versuchen unseren Kindern und Enkelkindern eine einigermaßen intakte Heimat zu hinterlassen.

Nun kommt ausgerechnet ein dänischer Staatskonzern und will uns die Lebensgrundlagen auf unserer Insel zerstören. Es kommen die Dänen, die wir so gern als Urlauber bei uns begrüßen, deren Lebensphilosophie mit der unseren so viel gemein hat und zu denen wir in Punkto Umweltschutz immer aufgeblickt haben. Die Dänen, die uns auch in schweren Zeiten des Kommunismus immer als Ostseeanreinerstaat zeigten, dass sie auf der Seite des Volkes in der damaligen DDR standen...."

So schreibt Familie Elgeti an einen Dong-Chef. Der ganze Brief ist lesenswert. Drückt er doch alle Sorgen, die ein kleiner Rüganer Unternehmer bezüglich des Projektes in Lubmin hat, aus. Aber leider auch die Naivität, zu hoffen, dass ein "großer Unternehmer" ein Ohr für seinen "kleinen Mitmenschen" hat.